Lymphknotenentfernung

Ursachen für Lymphknotenschwellungen

Die anhaltende Schwellung von Lymphknoten kann verschiedene Ursachen haben und eine Lymphknotenentfernung erforderlich machen:

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  • Entzündungen in der Umgebung der Lymphknoten
  • Infektionskrankheiten (z.B. Tbc)
  • Gutartige Systemerkrankungen (z.B. Sarkoidose)
  • Bösartige Absiedelungen in den Lymphknoten (Metastasen)
  • Bösartige Krankheiten des Lymphsystems (Hodgkin/Non-Hodgkin Lymphome)
  • Leukämien

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Die Lymphknotenentfernung ist zur Diagnosestellung notwendig, um diesen mikroskopisch durch den Pathologen zu untersuchen.
Viele bösartige Erkrankungen des Lymphsystems können mittlerweile so gut medikamentös behandelt werden, dass eine dauerhafte Heilung erzielt wird. Um eine exakte Therapieplanung durchführen zu können, wird aber unbedingt die genaue feingewebliche Untersuchung des erkrankten Lymphknotens benötigt.

Zusammenarbeit ist Voraussetzung für den Therapieerfolg

Die enge Zusammenarbeit von Chirurg, Pathologen, dem Arzt für Onkologie und Haematologie und ggf. einem Strahlentherapeuten ist die Voraussetzung für den Therapieerfolg. Für die Therapieplanung steht eine sogenannte „Tumorkonferenz“ mit Anbindung an das Krankenhaus zur Verfügung.

Lymphknotendissektion

In geeigneten Fällen können ganze Lymphknotenstationen (z.B. in der Achselhöhle oder Leistenbeuge) systematisch entfernt werden. Dort befindliche bösartige Absiedelungen werden mit dieser Maßnahme entfernt und die Aussicht auf Heilung durch zusätzliche medikamentöse Behandlung verbessert.